Die Nasa-Sonde „Galileo“ sammelte über den Planeten Jupiter im vorbeifliegen ein paar Informationen, die letzten Daten wurden überspielt, dann wird der Bordcomputer die Steuerung übernehmen, die letzten Informationen wird die „Galileo“ dann im September senden, wenn das Raumschiff in die Jupiteratmosphäre eintaucht.
Daher hat das Flugteam der Nasa-Sonde „Galileo“ nun nichts mehr mit dieser Sonde zu tun, die Reise zum Jupitersystem erfolgt automatisch, sieben Monate lang wird die „Galileo“ quasi im Ruhemodus gefahren, erst kurz vorm Eintauchen in die Atmosphäre am 21. September sollen noch einige Daten in Echtzeit übertragen werden.
Die Sonde „Galileo“ wurde bereits 1989 von Astronauten der Raumfähre „Atlantis“ ausgesetzt und hat wichtige Erkenntnisse über den Gasriesen Jupiter und seiner Monde geliefert. Die Mission wurde bereits drei Mal verlängert und endete offiziell 1997. Doch langsam geht der Treibstoff zu neige und bevor die Sonde außer Kontrolle gerät, soll diese in die dichte Atmosphäre gesteuert werden, damit sie nicht die Monde des Jupiters verschmutzt. Dieser Mond, der den Namen „Europa“ trägt, beheimatet vielleicht einen Unterirdischen Ozean, wo primitives Leben vermutet wird.
Anfang November war die Sonde sehr dicht am Jupiter vorbei geflogen und hat den kleinen Mond „Amalthea“ passiert, der 35. und letzte Orbit der Sonde wird nun 26 Millionen Kilometer vom Jupiter weg führen, diesen Punkt wird sie am 14. April erreichen, dann wird die Sonde am 21. September in die Atmosphäre eintauchen.
Die Sonde „Galileo“ war übrigens die erste Sonde, die den Jupiter gezielt umkreiste, alle anderen waren nur auf der Durchreise!
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