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19.11.2006„Dunkle Energie“    

Das Weltall besteht zu 75% aus dunkler Energie, die noch nie direkt untersucht wurde, jetzt haben Forscher herausgefunden, dass diese Kraft das Weltall „zusammenhalt“ und schon seit Anbeginn der Zeit existiert.
Es war ca. 1929 als Edwin Hubble entdeckte, dass sich das Weltall ausdehnte, auch der Zeitgenosse Albert Einstein verwunderte dies, da er von einem statischen also gleich bleibenden Universum ausging. Doch er hatte eine kosmologische Konstante eingeführt, welche seine Relativitätstheorie mit der vermeintlichen Wirklichkeit in Einklang brachte. Nach Einsteins Theorie zufolge, müsste das Weltall entweder wachsen oder eines Tages unter seiner eigenen Gravitation zusammenstürzen.
Als Hubble also mit seiner Entdeckung an die Öffentlichkeit ging, verwarf Einstein diese Konstante wieder, leider war dies falsch, da er scheinbar die Realität damit genauer getroffen hat, als er ahnte.
Auch heute gilt die dunkle Energie als die eigentliche Ursache der Ausdehnung des Weltalls, man kann zwar ihre Kraft nicht beobachten, jedoch konnten Forscher ihre Existenz indirekt beweisen und einige Eckdaten sammeln, leider verhält sich diese dunkle Energie atypisch, sie interagiert nicht mit Materie und strahlt auch keine uns bekannte Energie wie elektromagnetische Wellen ab.
Nun haben Wissenschaftler mit Hilfe des Weltraumteleskops Hubble nachgewiesen, dass die dunkle Energie wahrscheinlich schon seit mindestens neun Milliarden Jahren existiert, also 4,7 Millarden Jahre jünger ist, als das Universum selber! Scheinbar hat sich diese Energie laut den gesammelten Daten wenig bis überhaupt nicht verändert, was Einsteins fast hundert Jahre alter Theorie einer konstanten, abstoßenden Form der Schwerkraft untermauert.

Die Urknalltheorie
Laut dieser Theorie hat sich das Universum zunächst ausgedehnt und wurde dann gebremst von den Anziehungskräften der dunklen Materie, die schätzungsweise 20 Prozent der Gesamtmasse des Universums ausmachen, zum Vergleich: die sichtbare Materie entspricht nur zu ungefähren fünf Prozent der Gesamtmasse des Universums.
Laut Einsteins Konstante, die eine Eigenschaft eines leeren Raums ist, wirkt dieses Wachstum des Universums aber immer stärker und überwindet theoretisch irgendwann alle Gegenkräfte, dass würde bedeuten, dass sich das Universum ständig schneller ausdehnt.
Dunkle Energie macht mehr als 70 Prozent der Energie im Universum aus, doch da sie nicht im herkömmlichen Sinne gemessen werden kann, wissen Forscher nur wenig über sie, neuste Ergebnisse belegen aber, dass diese relativ schwach ist.
Mit Hilfe des „Hubble“ Weltraumteleskops wurden ca. 23 Supernovae beobachtet und waren in der Lage, neun Milliarden Lichtjahre entfernte Sternenexplosionen zu beobachten, vorher mit normalen Bodenteleskopen waren lediglich sieben Milliarden Lichtjahre möglich, durch Staubpartikel etc hätte aber diese Ergebnisse verfälscht sein können.
Nun kann man aber diese beiden Beobachtungen miteinander vergleichen und kam zum dem Schluss, dass die dunkle Energie konstant geblieben ist.

Zur abschließenden Erklärung ein kleiner Auszug aus Wikipedia, wer sich noch näher mit den Begriffen beschäftigen möchte, kann dies auf www.wikipedia.de machen.

Mehr über dunkle Energie:
„Als dunkle Energie wird in der Kosmologie eine besondere Form der Energie bezeichnet, die lange Zeit als hypothetisch galt. Diese Energie wird für eine beobachtete beschleunigte Expansion des Universums verantwortlich gemacht. „Dunkel“ bezieht sich darauf, dass die Träger dieser Energie keine elektromagnetische Wellen abstrahlen, also nicht leuchten und somit dunkel sind. Diese Eigenschaft teilt die dunkle Energie mit der dunklen Materie. Es ist auch denkbar, dass die dunkle Energie und dunkle Materie verschiedene Erscheinungsformen des gleichen zugrunde liegenden Phänomens sind.“

Mehr über dunkle Materie:
„In der physikalischen Kosmologie bezeichnet Dunkle Materie eine Masse, die keine optische oder andere elektromagnetische Strahlung aussendet und deshalb nicht direkt beobachtbar ist. Ihre Existenz wird durch die Beobachtung der Galaxienrotation, der Bewegung der Kugelsternhaufen und der Dynamik der Galaxienhaufen nahegelegt. Dunkle Materie interagiert ausschließlich durch Gravitation mit sichtbarer Materie.“





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